DRUPA 2012 – das war´s !


Betrachtet man Veranstaltungen im Laufe der Zeit, kann man verschiedene Phasen feststellen. Die schönste Phase ist immer die, wenn etwas wächst und größer wird. Das ist bei Messen nicht anders. Die Druckindustrie hatte über 60 Jahre mit der DRUPA ein solches Flaggschiff im Veranstaltungskalender.

Eine ganze Branche hat sich immer im 5-Jahres-Rhythmus auf Düsseldorf gefreut, auf überbuchte Hotels, das Alt-Bier in der Innenstadt und natürlich auf die Fachinformarmationen. Aus der ganzen Welt ist man angereist und hat die Giganten der Druckmaschinenhersteller bestaunt, die gleich ganze Hallen gefüllt haben. Die deutschen Maschinenhersteller haben nicht gekleckert. Innovationen in den Herstellungsprozessen, Qualitätssicherung und Produktivitätssteigerungen haben lange die Themenliste dominiert.

Das Gesicht der DRUPA wird sich verändern. (Foto: Messe Duesseldorf, Constanze Tillmann. )

Mal ganz davon abgesehen, dass der Besucher überschüttet wurde von Postern und Plakaten, die kilometerweise über das Messegelände geschleppt wurden, um an den heimischen Wänden später Verwendung zu finden. (Ein echtes DRUPA Plakat erkennt man übrigens and den niemals abgeschnittenen Sponsorenlogos und Druckmarken.)

Alles in allem also ein Event, der über Dekaden hinweg schon dem Branchennachwuchs in der Ausbildung als ein “Muss” kommuniziert wurde.

DRUPA 2012 ist allerdings anders. Es bleiben zunächst die gigantischen Ausmaße. In 19 Hallen haben sich 1.850 Aussteller präsentiert. Allerdings waren zur Halbzeit 20 Prozent weniger Besucher zu verzeichnen! Kein Wunder also, dass man beim eigenen Messebesuch teilweise das Gefühl hatte in “leeren” Hallen zu stehen. Das typische DRUPA-Gedränge kam kaum auf. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die richtigen Besucher aus Sicht der Unternehmen auf der Messe gewesen sind. Die Postersammler hatten diesesmal sowieso nur noch wenige Möglichkeiten sich mit begehrten Motiven einzudecken und den Verkäufern ist ein Messebesucher mit Entscheidungskompetenz ohnehin lieber. Auch wenn die meisten Verkaufsgespräche und Projekte schon vor der DRUPA abgeschlossen und nur noch die Unterschrift und das Foto auf der Messe relevant sind.

Eines hat die DRUPA 2012 aber gezeigt: Den Wandel in der Branche. Druck und Papier werden immer mehr von digitalen Lösungen bedrängt, dabei sind die vielen unzähligen spezialisierten Lösungen kaum mehr überschaubar. Was ist das für eine Branche, die auf der einen Seite organische Substanzen verdruckt oder elektronische Leiterbahnen aufbringen kann und sich auf der anderen Seite mit Aufwicklung von Hygienepapieren beschäftigt?

Hinzu kommt die Beobachtung, dass die deutschen Unternehmen eine zunehmend kleinere Rolle spielen. Hat man früher noch asiatische Hersteller wie Ryobi, Komori und andere belächelt. Heute ist der Stand von manroland nicht annähernd so groß wie der der asiatischen Wettbewerber. Ein indischer Besucher berichtet sogar folgendes: “Wir haben in Asien nicht nur die wachsenden Märkte sondern auch die notwendige Technologie, das einzige was wir noch nicht können, ist mehrere hunderttausend Menschen über einen Messezeitraum zu versorgen und eine angenehme Infrastruktur bereitzustellen.” In vier bis fünf Jahren sei dies aber kein Thema mehr, fährt der Geschäftsmann fort. Die Asiaten bräuchten dann keine Messe mehr in Düsseldorf.

Die Frage ist, ob das Konzept der DRUPA in dieser Form weiterhin Bestand haben wird. Die DRUPA muss sich radikal verändern: Kleiner werden, zielgruppenspezifischer. Die Veranstalter werden sich an den Gedanken gewöhnen müssen, das Konzept der DRUPA zu verändern und eine modernere Form zu schaffen. In der bestehenden Form wird diese Messe keine Zukunft haben.

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Media & Management berät den Auto Club Europa (ACE)


Mit über einer halben Million Mitglieder ist der Auto Club Europa (ACE) einer der führenden Automobilclubs in Europa. In der Zentrale in Stuttgart macht man sich Gedanken, welche Produkte und Projekte man den Mitgliedern und Kunden zukünftig anbieten will. Im Bereich der “Mobile-Media-Strategie” unterstützt nun Prof. Christof Seeger, Gründer des App Design und Entwicklungscenters (ADEC) an der Hochschule der Medien (HdM), die Experten vor Ort.

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Zeitungs-Weltverband (WAN-IFRA) veröffentlicht Arbeit zu “Kommunikation und Gatekeeper-Forschung”


Früher war das Nachrichtengeschäft recht überschaubar. Die Nachrichtenströme gelangten von einer Quelle über die Nachrichtenagentur und den klassischen Medien an die Öffentlichkeit. Dieser klassische Weg, der nur eine Richtung kannte, war über viele Jahre lang ein nicht in Frage gestellter Prozess.

Jetzt zeigt ein neuer SFN Regionalreport von WAN-IFRA, verfasst von Professor Christof Seeger (Hochschule der Medien) und Leander Blumenthal (Absolvent Mediapublishing), wie Social Media und digitales Publizieren dieses Prinzip und damit den Nachrichtenstrom grundlegend verändert haben. Der Report, veröffentlicht unter dem Namen „Kommunikation und Gatekeeper-Forschung“, stellt heraus, dass Medienhäuser nicht mehr die alleinigen „Gatekeeper“ für Information sind; eine engagierte Öffentlichkeit spielt heute eine wichtige Rolle in der Erstellung von Nachrichten, indem sie entscheidet, welche Inhalte neu veröffentlicht, empfohlen oder übergangen werden. Dadurch, dass jeder Internet-Nutzer zum potentiellen Verleger werden kann, ändern sich auch die Recherchgewohnheiten. Da zum Teil Informationen und Neuigkeiten zuerst in sozialen Netzwerken veröffentlicht und nachträglich editiert werden, verlieren die traditionellen Medien das Veröffentlichungs-Monopol.

Im Report werden aber auch Handlungsempfehlungen für die Zeitungsbranche gegeben. Unter anderem weist der Report darauf hin, dass Journalisten nach wie vor eine wichtige Rolle als Experten der Informationsbereitstellung haben, die eine wichtige Filterfunktion im Kontext der Informationsüberflutung haben.

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Training beim Top-Management des Nordkurier


Das nördlichste Projekt des Jahres wurde nun abgeschlossen. Das Top-Management des Nordkurier aus Neubrandenburg hat sich in einem zweitägigen Workshop mit Führungsfragen beschäftigt.

Vor allem die Frage nach der Motivation älterer Mitarbeiter im Zuge von bevorstehenden Veränderungen in der Verlagsbranche war auch hier ein wichtiges Thema. Dies scheint aber auch die gesamte Branche zu beschäftigen. Immer wieder steht man vor der Frage einerseits des technisch Möglichen und Notwendigen und andererseits der vorhandenen Mitarbeiterstrukturen. Diese Mitarbeiter auf dem unsicheren Weg in die digitale Zukunft mitzunehmen ist eine zentrale Führungsaufgabe und wird die Verantwortlichen noch eine ganze Weile beschäftigen.

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Hochzufriedene Teilnehmer in Seminaren


Auch in diesem Jahr haben wieder offene Seminare, vor allem im Bereich der Führungsqualifikation und der Verkaufsschulung stattgefunden. Gemeinsam mit Branchenverbänden, wie dem Bundesverband Deutscher Zeitungslverlage (BDZV) und der Zeitungs-Marketing-Gesellschaft (ZMG) wurden die Seminare durchgeführt. Die Reaktionen der Teilehmer waren durchweg positiv. Vor allem die Praxisorientierung ist ein wichtiger Punkt für die Teilnehmer. “Mir gefällt vor allem, dass man nicht die Seminarunterlagen Seite für Seite durchgeht, sondern speziell auf Fragen eine konkrete Antwort erhält”, meinte eine Teilnehmerin in einem Verkaufsseminar. Für Seminarleiter und Trainer Prof. Christof Seeger ist dies einer “der wichtigsten Erfolgsbausteine für Seminare und Trainings”. Man könne ja schließlich überall die Theorie nachlesen, aber die Verknüpfung zu den aktuellen Fragestellungen der Teilnehmer und eine Untermauerung des gesagten durch ein “bisschen Wissenschaft”, ist das Erfolgsrezept.

Zumindest sehen das auch die Partner von Media & Management so, denn für das kommende Jahr sind schon wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant.

Für Inhouse-Seminare in Unternehmen bietet Media & Management übrigens ganz individuelle Angebotsformen an. Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot unterbreiten, wir freuen uns auf Ihre Fragestellungen.

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Viel Beifall für den Vortrag beim Ettlinger Kundendialog


Im Rahmen des Ettlinger Kundendialogs der Firma Funkinform sprach Prof. Christof Seeger vor Zeitungsleuten und stellte die Bedeutung von starken Medienmarken in einer unübersichtlich werdenden Informationsgesellschaft dar.

Hier der komplette Text (s. letzte Seite)

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App-Design und Entwicklungscenter eingerichtet


Applikationen für die verschiedensten Medien-Anwendungen sind ein stark wachsender Markt und werden immer wichtiger. Sie müssen entwickelt, programmiert und gestaltet werden. Seit dem Sommersemester 2011 ist das für Studierende des Master-Studiengangs Print & Publishing im neuen App-Design- und Entwicklungscenter (ADEC) möglich.

Das ADEC wird sich mit Aspekten digitaler Produktformen für mobile Endgeräte beschäftigen. Ein Schwerpunkt wird die Rezeptionsforschung sein: Wie werden die digitalen Angebote genutzt und gelesen? Wie müssen sie gestaltet sein und welcher Inhalt stiftet in welcher Darstellungsform welchen Nutzen.

In studiengangsübergreifenden Projekten fließen Erkenntnisse des crossmedialen Publizieren und der medienneutraler Datenstrukturierung ein.

Studiendekan Prof. Christof Seeger, der das Projekt initiiert hat, freut sich vor allem auf die studiengangsübergreifende Kooperation: „So können wir die Synergie durch die Medienvielfalt in der Hochschule nutzen.“ Für Studierende im Master-Studiengang sieht er ein weites Feld für spannende Forschungsthemen. „Wir sind mit unserem Kompetenzzentrum zwar noch ganz am Anfang, dennoch haben wir bereits Anfragen zur Kooperation von namhaften Verlagen und Firmen sowie ausländischen Hochschulen schon erhalten“, erläutert Seeger.

Kontakt:
Prof. Christof Seeger
Studiendekan Print & Publishing

Telefon: 0711-8923-2143

E-Mail: seeger@hdm-stuttgart.de

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Darf Zeitung Spaß machen?


Im Rahmen der Strategietagung des Verlages der Waiblinger Kreiszeitung hielt Prof. Christof Seeger einen Vortrag über die Auswirkungen des Internet auf lokale Zeitungsverlage. Besonders interessant war dabei die Diskussion um die Frage, ob Zeitung im Internet Spaß machen dürfe. Denn das wäre, laut Seeger, eine Anforderung die gerade die jüngeren Mediennutzer an das Internet haben.

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Buch über Social Media in Zeitungsverlagen erschienen


Der dritte Band der Reihe Fachwissen kompakt – Presseverlage beschäftigt sich mit dem Phänomen der sozialen Netzwerke und der sich daraus ergebenden Veränderungen für Zeitungsverlage. Die Herausforderungen sind vielfältig: Technische Innovationen, ein sich veränderndes Mediennutzungsverhalten, instabil werdende Geschäftsmodelle sind nur einige Stichworte und Problemfelder, mit denen sich Presseverlage auseinandersetzen müssen. Vor diesem Hintergrund zeichnen die Autoren die Veränderungen in den klassischen Geschäftsmodellen von Zeitungsverlagen nach. Sie erläutern, wie und warum gerade soziale Netzwerke funktionieren, sie zeigen die Auswirkungen des Einsatzes mobiler Endgeräte und Apps auf die Geschäftsmodelle auf und schaffen somit ein grundlegendes Verständnis. Das Kapitel 6, welches detailliert die Ergebnisse einer bisher einzigartigen Studie über die Online-Aktivitäten der deutschen Lokalzeitungsverlage im Vergleich von 2009 zu 2011 darstellt, vervollständigt Band 3.

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Feedback von Seminarteilnehmern


So etwas von Seminarteilnehmern zu hören, zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist:

“Hat meine Erwartungen voll erfüllt, sehr gute Anleitungen und Hinweise für die eigene Arbeit.”

“Nach meinem Empfinden war es eines der besten Seminare, die ich bis jetzt besucht habe!”

“Sehr gut, weil es auf jede individuelle Frage eine ausführliche Antwort gab”

Vielen Dank an die Seminarteilnehmer für das großartige Feedback, natürlich auch von meinem Kollegen Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer.

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